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So geht´s ab:

Schreiben Sie uns eine E-Mail, in der Sie sich kurz vorstellen. Folgende Fragen sollten darin beantwortet werden:
  • Wie alt sind Sie?
  • Sind Sie betroffen oder angehörig?
  • Welche Interessen oder Hobbies haben Sie?
  • Haben Sie ein bestimmtes Problem?
  • Haben Sie konkrete Fragen?
  • Suchen Sie lediglich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch?
  • Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Es müssen nicht alle Fragen ausführlich beantwortet werden. Dies soll nur als Anregung dienen. WICHTIG: Bitte in der E-Mail an uns als Betreff "Kontaktbörse" angeben, damit wir die Mail auch richtig einordnen können! Außerdem bitte immer die E-Mail-Adresse mit angeben!!

Wir werden Ihren Text zusammenfassen und unter einer von uns vergebenen Chiffre-Nummer auf dieser Seite veröffentlichen.

Möchte jemand Kontakt zu Ihnen aufnehmen, muss er an uns mit der Angabe Ihrer Chiffre-Nummer schreiben (auch hier bitte E-Mail-Adresse nicht vergessen!!). An dieser Stelle vermitteln wir die eingehende Mail an Sie weiter. Sie entscheiden, ob Sie Kontakt aufnehmen möchten oder nicht. Die Angelegenheit ist also weitgehend anonym.

Nach neun Monaten wird das Inserat herausgenommen. Falls der Inserent noch weiterhin gelistet werden möchte, bitten wir um erneute Zuschrift.

Die Texte der Kontaktsuchenden geben nicht unbedingt die Meinung von "A-Connect" wieder. Wir behalten uns Änderungen und Kürzungen vor. Texte mit politischen oder gegen die Menschenwürde gerichteten Inhalten werden nicht veröffentlicht. Die Inserate werden nach einem Jahr Laufzeit gelöscht oder auf Wunsch vorher entfernt.

E-Mail an uns



Chiffre 1705256: Hallo meine Name ist Anne und wohne im Emsland.
Ich bin 49 Jahre alt und mein Lebensgefährte ist jetzt seit ca. 3 jahren mehr oder weniger alkoholabhängig und ich bin co-anhängig.
Habe meinen Freund 2011 als sehr starke Persönlichkeit und mit beiden Füßen fest im Leben stehend kennen gelernt. Hatten bis zu seinem Einzug 2014 bei mir eine Fernbeziehung, da er 160 km von mir entfernt wohnte und arbeitet. Bis zu seinem Einzug wusste ich nicht viel über seine psychischen Erkrankungen u.a. ein Kindheitstrauma seine Mutter war Alkoholikerin und anderes, immer wiederkehrenden Depressionen bedingt durch seinen Beruf in der JVA, wenig soziale Kontakte außerhalb der Arbeit, dazu kommt noch ein Messie-Syndrom( Online-Shopping).
Durch seinen Einzug bekam ich immer mehr davon mit, habe es am Anfang auf den Verlust seines alten Lebens geschoben und das eingewöhnen in die neue Heimat. Da er seinen Arbeitsplatz nicht wechseln konnte / kann fährt er jeden Tag 140 km zur Arbeit. Schließlich fing er damit an die Streßbewältigung mit Alkohol zu kompensieren. Hat natürlich nix gebracht, also hat er in immer schnelleren Intervalen getrunken.
Mittlerweile ist es schon so weit, das er sich dann am nächsten Tag zur Arbeit krank meldet. Bin im Moment nicht mehr stark genug das weiterhin mit zu machen, bringe aber auch nicht den Mut auf zu gehen, trotz häufigerer Androhungen.
Andererseits habe ich mich wegen dem Alkohol von meinem ersten Mann getrennt. Weiß im Moment nicht wie es weiter gehen soll. Hat auch schon damit gedroht, das wenn ich gehe er sich was antuen würde.
Würde mich über einen Austausch mit Gleichgesinnten freuen, die ähnliches durchgemacht haben oder durchmachen.
Gruß Anne



Chiffre 1610255: Hallo, mein Name ist Silvia, ich bin 54 Jahre alt. Mein Mann ist Alkoholiker und ich Co-Abhängig
Wir haben eine Tochter. Sie wohnt nicht mehr bei uns. Mein Mann trinkt seit ca. 10 Jahren.
Er geht nicht in Gaststätten sondern trinkt heimlich zuhause. Durch sein Alkoholkonsum hat sich sein Charakter sehr verändert und auch mein Verhalten ihm gegenüber hat sich extrem verändert, vor allem als er unsere Tochter aus dem Haus geschmissen hat.
Wenn er getrunken hat wird er aggressiv und beleidigend.
Irgendwie hat er es in den letzten Jahren geschafft, dass wir gar keine Freunde mehr haben.
Gesundheitlich bin ich angeschlagen und habe keine Kraft mehr für die ständigen Streitereien wegen seines Alkoholkonsums.
Gibt es jemanden, der sich mit mir austauschen möchte und der ähnliche Erfahrungen gemacht hat?


Chiffre 1607254: Hallo, ich bin Stephanie und 49 Jahre alt. Ich komme aus Oberfranken. Mein Freund ist alkoholabhängig und ich co-abhängig.
Wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen und er ist meine ganz große Liebe geworden. Allerdings wußte ich da noch nicht, daß er viele psychische Probleme hat. Unter anderem eine Angststörung, soziale Phobie, Kindheitstrauma und eben sein Alkoholproblem. Leider raucht er auch 12 Zigaretten am Tag, aber das ist noch erträglicher als der Alkohol. Als ich ihn kennenlernte trank er keinen Alkohol weil er schon eine Entziehung und eine zweijährige Therapie hinter sich hatte. Aber dann fuhr er in eine psychosomatische Klinik bei welcher er sich schon längere Zeit vorher angemeldet hatte. Dort kam er wieder in Kontakt mit Alkohol weil viele Patienten dort trotzdem Alkohol konsumierten. Seit diesem Zeitpunkt muß er sich wohl wieder daran gewöhnt haben, obwohl er es anfangs immer noch vor mir verheimlichte. Da ich ihn immer nur am Wochenende sehe hatte er es natürlich leichter unter der Woche was zu trinken ohne daß ich es merkte. Auffällig war, daß wenn wir telefonierten er sehr streitlustig wurde und total gefühlskalt. Meine Probleme, Sorgen und Wünsche ließen ihn kalt, er reagierte gar nicht darauf sondern wurde zynisch und er fing an mich kleinmachen zu wollen. Zum Glück bin ich eine starke Frau, die schon einiges hinter sich hat, u.a. zwei Scheidungen, so daß ich mich zwar abgrenzen konnte, aber weh tat es trotzdem. Wenn er dann bei mir war, war er komplett anders zu mir, liebevoll, wir gingen zum essen, unterhielten uns, schauten Fernsehen und auch sexuell klappte es gut. Weihnachten 2015 kam dann der erste große Ausrutscher, wo meine Tochter und ihr Freund Zeuge seines Verhaltens wurden. Er trank beim essengehen seine 3 Bier und daheim sollte es weitergehn, was ich aber verhindern wollte, indem ich ihn drauf ansprach. Daraufhin wurde er wütend, beschimpfte mich und sperrte uns alle drei um Mitternacht als wir das Feuerwerk ansahen auf dem Balkon aus. Ich bekam Panik und rüttelte an der Tür. Er machte diese dann nach 5 Minuten wieder auf und sagte es wäre ein Versehen gewesen, daß er sie hinter sich zugemacht hatte, was wir ihm dann natürlich nicht glaubten. Ich hab ihn noch in dieser Nacht vor die Tür gesetzt. Leider hat er mich mit seinem Charme und seinen blauen Augen die nächsten Tage wieder weichgekocht. Danach war dann wohl bis April Ruhe und seitdem kommt es quartalsmäßig immer wieder zu Abstürzen, in denen er mit seinem Kumpel paar Tage bei sich zuhause durchsäuft und es Tage dauert bis er sich wieder fängt und der Alkohol wieder abgebaut ist. Leider hab ich ihm seine Versprechungen anfangs geglaubt er würde es allein hinkriegen, was natürlich nicht geklappt hat. Ich habe versucht ihm in Ruhe klarzumachen, daß er einen Entzug braucht aber er weigert sich, weil er aufgrund seiner Angststörung Angst hat in ein Zimmer mit mehreren Personen zu kommen, wo er seiner Meinung nach keinerlei Rückzugsmöglichkeiten hat. Ich hatte dann Mitleid mit ihm und wir versuchten es so auf die Reihe zu bekommen. Dazwischen klappte es gut. Er trank bei mir keinen Tropfen. Ich hätte das sofort gerochen, aber sobald er stärkerer Belastung ausgesetzt ist, greift er wieder zur Flasche. Beim kleinsten Streit mit mir wird er aggressiv, auch wenn ich ihn nur ansehe und ihm eine Frage stelle oder z.b. als er erfuhr, daß sein Vater Krebs hat, da ist er fix und fertig gewesen und alles drehte sich seitdem nur noch um seinen Vater. Im gleichen Atemzug sagte er mir aber auch immer wieder, daß er von dort weg müßte (er arbeitet bei seinem Vater im Büro, sein Vater ist also der Chef) und dieser kontrolliere ihn sehr stark, was auch der Zusammenhang mit dem Kindheitstrauma ist. Jetzt hat er es zwar geschafft in meine Nähe zu ziehen aber anstatt seinen Vater zu fragen ob er das Homeoffice von da aus machen kann, fährt er jetzt lieber jeden Tag 70 km einfach zur Arbeit. Am Wochenende hatten wir Streit.. er fuhr wieder zu seinen Eltern, fuhr sein altes Auto zu Schrott und schläft seitdem in der leeren Wohnung, die er noch bis Ende des Monats hat. Darauf folgte wieder der berühmte Absturz. Er schreibt bösartige Mails in whats app und schickt alle Mails kreuz und quer durch whats app an alle, die er drauf gespeichert hat und die dann mit großem Fragezeichen nicht wissen was los ist, außer sein bester Freund, der ihm auch versucht zu helfen, aber bisher ohne Erfolg, weil mein Freund alles besser weiß und meint er kriegts alleine hin. Ich habe ihm beim letzten Mal gesagt, ich würde mich trennen, wenn nochmal was passiert und jetzt mache ich es wahr. Ich habe ihm gesagt, ich trenne mich, aber wäre für ihn da, wenn er den Entzug plus Therapie durchzieht. Irgendwie realisiert er das ganze aber nicht so. Er verspricht es mir zwar, aber geht auf all das was ich sage nicht oder kaum ein. Das macht mich fertigt. Ich hab auch das Gefühl, daß ich es vielleicht mit einem narzisstischen Partner zu tun habe, der wenig oder kaum Empathieempfinden hat oder es ist nur der Alkohol der ihn so sehr verändert? Vielleicht kommt der Wesenszug auch durch den Alkohol erst zum tragen, was ich sonst persönlich an ihm nicht feststellen kann. Ich bin verzweifelt, denn sonst ist er ein wundervoller, gutaussehender liebevoller Mann der fast all meine Träume erfüllt. Lediglich seine Unselbständigkeit, seine Angst und der Alkohol stehn unserm Glück im Weg. Er fehlt mir jetzt so sehr, aber ich muß es schaffen ihn loszulassen, ihn dazu zu bringen, daß er sich helfen lässt.
Es wäre schön, wenn es jemanden gäbe, der sich mit mir austauschen möchte und der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Raum Oberfranken wäre schön, vielleicht könnte man sich dann auch persönlich mal treffen und austauschen ansonsten freue ich mich über Zuschriften und Tips aus dem ganzen Bundesgebiet.
Liebe Grüße
Stephanie


Chiffre 1605253: Hallo, ich bin Andreas, komme aus Stuttgart, bin 42 Jahre alt und habe Alkoholprobleme.
Ich trinke schon seit ich 17 Jahre alt bin, damals nach Tennisturnieren und Parties nur am Wochenende, seit ich 30 Jahre alt bin an ca. fünf bis sechs Tagen in der Woche. Und die ein bis zwei Tage ohne sind ein Kraftakt ... aber der Folgetag/nächste Morgen ist dann immer superschön.
Ich schreibe hier weil ich Angst habe, daß es jetzt oder vielleicht schon bald zu spät ist und weil ich Gleichgesinnte suche, mit denen ich mich austauschen kann.
Es ist das erste Mal, daß ich Hilfe suche. Tagsüber funktioniere ich recht gut, mir macht meine Arbeit Spaß, ich habe einen guten Job und habe tagsüber gar kein Verlangen zu trinken. Abends geht es dann los, nur der eine Abend noch und dann zwischen sechs und acht Bier, oder zwei Flaschen Wein. Nach dem ersten Bier gibts sowieso kein zurück mehr bis ich totmüde ins Bett falle. Ich habe eine schöne Wohnung, liebe das Motorradfahren, das Reisen in ferne Länder, Sport ... aber Dinge wie Sportverein, Freundeskreis und Hobbies ausserhalb der Arbeit sind nach und nach weggefallen und somit konzentriert sich mein Leben mittlerweile fast ausschließlich um meine Arbeit und den ersehnten "Feierabend". Ich habe eigentlich nie Alkohol im Haus, ausser dem was ich an diesem Abend schaffe ... da morgen eh immer Schluß damit ist.
Ich würde gerne Menschen kennenlernen, denen es ähnlich geht wie mir. Vielleicht kann man sich gegenseitig helfen ... vielleicht gegenseitig aufbauen und anspornen, denn ich denke nur Menschen mit den gleichen Problemen können auch wirklich nachvollziehen wie das ist, können die Ausreden verstehen, wenn jemand "keine Zeit" heute Abend hat und was dann in Wirklichkeit dahinter steckt.


Chiffre 1605252: Hallo, ich bin Gila und 61 Jahre alt. Mein Mann ist Alkoholiker und ich Co-Abhängig.
Unsere beiden Kinder sind erwachsen und wohnen nicht mehr bei uns.
Seit mein Mann nicht mehr arbeitet ist es ganz schlimm geworden. Er war früher immer sehr gesellig, hat aber auch da schon einige Leute vor den Kopf gestoßen mit seiner "Ehrlichkeit". Er findet es nicht schlimm so 8 - 10 Bier am Tag zu trinken. Heute Nachmittag hat er 3 Bier in den leeren Magen getrunken. Danach hat er sich aufgeregt, weil ich meine Mutter von einem Termin abgeholt habe. Anschließen hat er mich beschimpft und meine Mutter auf das Übelste schlecht gemacht. Dann fängt er immer an, ich würde fremdgehen und hätte sein ganzes Geld ausgegeben. Daraufhin bin icht total ausgeflippt, leider.
Jetzt sitze ich hier und weiss nicht mehr weiter. Irgendwie hat er es die letzten Jahre geschafft, dass ich gar keine Freunde mehr habe. Selbst unsere Kinder hat er mit seiner ewigen Nörgelei und Besserwisserei vergrault.
Ich hätte gern eine Freundin, bin aber inzwischen richtig Menschenscheu geworden.
Liebe Grüße
Gila



Chiffre 1604251: Hallo Hallo, ich bin Steffi, 51 Jahre alt und komme aus der Nähe von Berlin.
Viele Jahre war ich alkoholabhängig, nach langem und schweren Weg bin ich jetzt seit mehr als 2Jahren trocken und bin sehr glücklich darüber.
Leider quälen mich ein paar Probleme, so hab ich z.B. weiterhin große Schuldgefühle besonders meiner Familie gegenüber für das, was ich alles so verbockt habe. Ausserdem bin ich oft traurig und kann schlecht Gefühle zeigen.
Die größte Sorge habe ich aber mit meinem Mann, der täglich Ca.6 Flaschen Bier trinkt, sein Problem aber nicht als solches erkennt. Der Alkoholgeruch und sein dazugehöriges Verhalten machen mich rasend, immer öfter denke ich an Trennung, auch weil ich nicht weiß, wie ich an ihn herantreten kann, ohne dass er gleich abblockt. Vielleicht hat jemand ähnliche Probleme und möchte sich mit mir austauschen.
Da ich schwere Folgeerkrankungen aufgrund meines Alkoholkonsums habe, bin ich verrentet und habe relativ wenig Sozialkontakt. Ich habe einen Hund, mit dem ich viel an der frischen Luft bin, lese gerne, engagiere mich ehrenamtlich und gehe zum Tanzen. Erfahrungsgemäß weiß ich, dass ein echt hilfreicher Kontakt nur mit Menschen in ähnlicher Situation etwas bringt. Darum hoffe ich auf Antwort.




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Zuletzt aktualisiert am: 19.05.2017




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